Am Nationalen Zukunftstag (14. Nov.) war das Rathaus fest in der Hand von Mädchen der 1. Sekundarstufe: In Basel-Stadt fand das erste Mädchenparlament statt. Rund 30 Schülerinnen schlüpften in die Rolle einer Grossrätin und debattierten Themen, die sie selbst einbrachten. Unterstützt wurden sie von mehreren «echten» Grossrätinnen. 

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Engagierte «Grossrätinnen» im Mädchenparlament © ZVG 

 

Die «Grossrätinnen für einen Tag» erarbeiteten in vier Kommissionen – Bildung, Kultur, Gesellschaftsfragen und Umwelt – Petitionen zu je einem Thema, das sie bewegt. Unterstützt wurden sie von den Grossrätinnen Catherine Alioth, Esther Keller, Beatrice Messerli und Franziska Roth. Für die Moderation zeichneten Grossrätin Sasha Mazzotti und alt Grossrätin Ruth Widmer verantwortlich.

Am Nachmittag galt es dann im Grossratssaal ernst. Statthalterin Salome Hofer läutete mit der Glocke zur Plenarsitzung. Sogar Hochdeutsch wurde am Rednerinnenpult gesprochen und Voten mit «Sehr geehrte Frau Statthalterin» eingeleitet. In der Debatte, welche der vier Petitionen nun die dringlichste sei und deshalb beim Grossen Rat eingereicht werden soll, setzte sich schliesslich knapp die Petition «Unsere Zukunft unverpackt» durch, die sich gegen unnötige Verpackungen ausspricht.

 

Die Petition wurde als Finale der jüngsten Grossrätin Jo Vergeat übergeben und wird nun zuerst von der Petitionskommission behandelt werden. Als Gast nahm auch Grossratspräsident Heiner Vischer am Mädchenparlament teil. Das Planspiel ist von der Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern initiiert worden und will Zukunftsperspektiven aufzeigen.

Weitere Bildimpressionen:

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Speekdating - welche Themen bewegen? © ZVG 

 

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Kommissionsarbeit. Hier mit Catherine Alioth © ZVG 

 

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Die jüngste «Echte», Jo Vergeat, nimmt die Petition entgegen © ZVG 

  

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