BKK unterstützt Ausbau der Prävention sexualisierter Gewalt an Schulen



Die Bildungs- und Kulturkommission (BKK) stimmt einer Ausgabe von 1,3 Millionen Franken für schulische Präventionsprogramme zu sexualisierter Gewalt zu. 2026 bis 2029 sollen für drei Präventionsprogramme jährlich 325'000 Franken zur Verfügung stehen. Der Regierungsrat setzt damit eine Forderung des Grossen Rates um. 

Mit den zusätzlichen obligatorischen Präventionsprogrammen «Die grosse Nein-Tonne» im Kindergarten und «Herzsprung – Freundschaft, Liebe und Sexualität ohne Gewalt» an der Sekundarstufe sowie mit der Erweiterung des Präventionsprogramms «Mein Körper gehört mir!» sollen die Kinder und Jugendlichen während ihrer gesamten Schulzeit altersgerecht für das Thema sexualisierte Gewalt sensibilisiert werden.

Gemäss BKK-Bericht zeigen Studien, dass sexualisierte Gewalt in der Schweiz deutlich verbreiteter ist als bisher angenommen und das Thema durch die sozialen Medien und die fortschreitende Digitalisierung zusätzlich an Dringlichkeit gewonnen hat.

Die BKK unterstützt die beantragte Ausgabe mit 10 Stimmen bei einer Enthaltung. Sie begrüsst besonders, dass die Präventionsprogramme regelmässig evaluiert werden und der Lehrerschaft professionelle Begleitung zur Verfügung steht.

Der Grosse Rat wird in der Aprilsession über die Vorlage entscheiden. 

Bericht:

Bericht der Bildungs- und Kulturkommission zu Motion und Ausgabenbericht betr. sexualisierte Gewalt

 

Web-Mitteilung Parlamentsdienst