Finanzkommission unterstützt KI in der Verwaltung



Die Finanzkommission des Grossen Rates unterstützt den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der kantonalen Verwaltung. Sie stimmt einer Ausgabe in Höhe von 7,1 Millionen Franken zu.

Der Regierungsrat beantragt rund 5,5 Mio. Franken für den Aufbau einer kantonalen Daten- und KI-Plattform (KDKP). Dazu kommen jährlich wiederkehrende Kosten von rund 1 Mio. Franken bei der IT BS für den Betrieb der Plattform und von 600'000 Franken beim Statistischen Amt für die KI-Kompetenzstelle. Die KDKP soll eine zentrale, sichere Infrastruktur für alle kantonalen Mitarbeitenden schaffen und einfachen Zugang zu Daten, Analyse-Tools und KI-Anwendungen ermöglichen. 358'000 Franken der 7,1 Mio. Franken werden als Nachtragskredit für 2026 beantragt.

Die Finanzkommission stimmt der Ausgabe einstimmig mit 12:0 Stimmen zu. Sie begrüsst, dass der Kanton eine proaktive Haltung gegenüber der KI einnimmt und dass er eine zentrale Leistungserbringung anstrebt. Damit könne verhindert werden, dass sich Insellösungen in den einzelnen Departementen bilden. Die Kommission erachtet Investitionen in KI als alternativlos. Mittelfristig erwartet sie vom Regierungsrat klare Zielsetzungen hinsichtlich Produktivitätsgewinnen, Prozessbeschleunigungen oder qualitativen Verbesserungen.

Der Grosse Rat wird in der Aprilsession über die Vorlage entscheiden.

Bericht:

Bericht der Finanzkommission zum Ratschlag und Nachtragskredit 2026 für die Umsetzung KI in der kantonalen Verwaltung

 

Webmitteilung des Parlamentsdiensts